Reise

Mauritius Perle des indischen Ozeans

Im indischen Ozean südöstlich von Afrika findet man die kleine idyllische Insel Mauritius. Mauritius wird von den Einheimischen auch „Ile Paradis“ genannt, man kann zu Recht sagen, wer in Mauritius ist, glaubt er wäre im Paradies. Die Hauptstadt von Mauritius Port Louis liegt im Südosten der Insel und ist gleichzeitig für die meisten Touristen der Anflughafen. Von Deutschland aus sind es ungefähr 12 Stunden Flugzeit bis nach Mauritius. Dabei fliegt man mehrere Stunden über die Sahara, was für die Einen ein bewundernswerter Eindruck ist, und für wieder Andere eine leicht depressive Stimmung auslöst, da man über viele Stunden nur Sand und Gestein sieht. Aber dies alles entschädigt im Anschluss der Blick auf Mauritius. Wie aus dem Nichts taucht mitten im blauen Ozean die rund 800 Meter hohe Insel aus dem Wasser empor. Herrliche Strände, gezäumt von Palmen, die sich wiederum mit beeindruckenden Steinformationen abwechseln, die imposant aus dem Meer hervorragen. Das besonders Beeindruckende an dieser Insel ist der Eindruck der Exotik, ohne die „exotischen“ Nachteile, wie beispielsweise Hochhäuser, Betonburgen, also keinerlei Massentourismus keine Umweltverschmutzung, dafür charmante Einwohner, eine ruhige politische Lage, einfach unvergleichbar.

Nördlich von Mauritius befinden sich die Seychellen und westlich wird Mauritius von dem französischen Übersee-Department La Réunion begrenzt. Von Mauritius bis Madagaskar sind es noch ungefähr 900 km.
Insgesamt besteht die Insel aus zwei großen und mehreren kleineren Inseln. Die Hauptstadt Port Louis liegt auf der größten Insel des Landes und hat ca. 156. 226 Einwohner.

Die Bevölkerung von Mauritius kann man durchaus mit dem Begriff „Multikulti“ bezeichnen, denn ein großer Teil der Bevölkerung sind sogenannte Kreolen, dabei handelt es sich um eine Gruppe aus ehemaligen Sklaven aus Afrika und Madagaskar, die sich mit europäischen Gruppen vermischt haben. Die kleinste Gruppe der Bewohner von Mauritius sind Bewohner chinesischer Abstammung mit ca. zwei Prozent der Bevölkerung.

Die Insel verfügt über keine Ureinwohner, da sie vor der Kolonialisierung unbewohnt war, und sich dort nur gelegentlich arabische Seefahrer hin verirrten.

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Die offizielle Landessprache ist Englisch, aber die Muttersprache ist Französisch. Daneben gibt es aber noch die Kreolsprache sowie die davidische Sprache, die von rund 80 Prozent der Mauritier gesprochen wird.

In Mauritius ist es das ganze Jahr relativ warm, denn es herrscht ein leicht tropisches Klima. Regen gibt es kaum, allerdings können zu Jahresbeginn gelegentlich ein paar Wirbelstürme auftreten. Von November bis März sind die Temperaturen sehr hoch, dann kann es ohne weiteres vorkommen, dass sie über 30 Grad steigen. Sehr viel angenehmer ist es in den Sommermonaten von Mai bis Juni. In dieser Zeit liegen die Temperaturen so um die 25 Grad. Nachts kann man sehr angenehm schlafen, weil die Temperaturen meist um die 20 Grad liegen, allerdings muss man mit Einschränkungen rechnen, denn nur wer unempfindlich ist, gegen die Geräusche der nachtaktive Geckos wird wirklich gut schlafen.

Die beliebteste Urlaubsregion in Mauritius ist die Nordküste mit all ihren Städten rund um Grand Baie. Grand Baie bezeichnet man auch als die Côte d’Azur von Mauritius, weil sich hier das pulsierende Leben abspielt, umgeben von einem traumhaften Yachthafen sowie vielen kleinen idyllischen Boutiquen. Hier will man nicht nur faulenzen, sondern hier will man etwas erleben. Bummeln, schlemmen, genießen, sehen und gesehen werden, dies alles vereint sich in den Straßen von Grand Baie. Gleichzeitig findet man hier das Zentrum der Segel- und Wasserski Fans. Direkt am Ufer liegen nebeneinander die mondänen Läden der Wassersportausstatter. Neben einem sehr großen und umfangreichen Angebot von Wassersportausrüstungen, hat man hier die Möglichkeit einen Ausflug mit einem Wassersportboot zu buchen, um die fantastischen Korallenriffe, die vor der Insel liegen, zu bewundern.

Wer Mauritius mit all seinen Schönheiten kennenlernen möchte, sollte sich unbedingt ein kleines Auto anmieten. Allerdings sollte man bedenken, dass im Mauritius Linksverkehr herrscht, was unter Umständen zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Wirft man einen ersten Blick aus dem Flugzeug auf den Straßenverkehr von Port Louis, sieht der Linksverkehr zunächst sehr schlimm aus, aber man wird auch sehr schnell feststellen, dass man sich sehr schnell daran gewöhnt.

Hat man sich am Ankunftstag etwas akklimatisiert, sollte ein erster Spaziergang an den Strand zu dem türkisblauen schimmernden Meer ein Muss sein. Hier kann man die Schönheit der Insel in sich aufnehmen und im Anschluss daran einen ersten Badeversuch unternehmen. Jeder Badende wird sehr schnell spüren, dass er sich entspannend im Wasser treiben lassen kann, da die Wellen durch das schützende Riff vor den Küsten, langsam und seicht auslaufen.

Für Hochseefischer und Hobby-Angler ist Mauritius das absolute Non plus Ultra.

Sobald man ein paar Kilometer von der Küste entfernt ist, fällt der Meeresboden extrem ab und der Angelliebhaber findet hier viele verschiedene Fischarten, die ihn aber auf jedem Fall einen satten Angelerfolg bescheren werden.

Bei diesen Angeltouren hat man gleichzeitig die Gelegenheit die faszinierenden, herrlichen Landschaften, rund um das Meer von Mauritius zu bewundern. Dabei wird man beeindruckt von glasklaren Meereslagunen, die umgeben sind von Korallenriffen und man wird sich sehr schnell bewusst werden, dass es sich hier um eine Art Paradies handeln muss.

Aber bei all der Pracht die das Meer hier zu bieten hat, sollte man es nicht versäumen, auch Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Insel zu unternehmen. Da sind zum einen, die Botanischen Gärten von Pamplemousses, wo man Riesenseerosen mit einem Durchmesser bis zu drei Meter bewundern kann. Hier findet man gleichzeitig auch eine besondere botanische Seltenheit, die Talipot-Palme. Diese Palme blüht alle 30 bis 80 Jahre, entwickelt noch Früchte, um gleich darauf wieder abzusterben. Zwischendurch kann man noch die Aldabra Riesenlandschildkröten bewundern, die teilweise bis zu 100 Jahre alt werden und bis zu 250 Kilogramm auf die Waage bringen können.

Die Tamarin Wasserfälle lösen bei den meisten Besuchern nur noch Erstaunen aus, auch wenn der anstrengende Weg zu den Wasserfällen sehr beschwerlich war. Jeder der hier oben steht, und beobachtet ,wie das Wasser 100 Meter tief in die Tiefe stürzt, wo es von einem Bassin aufgefangen wird, verspürt den unmittelbaren Wunsch, in dieses kühle Nass abzutauchen.

Zu den Höhepunkten der Sehenswürdigkeiten zählt zweifellos der berühmte „Chamarel Wasserfall“, wo man gleichzeitig auch noch eine Besonderheit der Erde findet, die Erde der sieben Farben (seven-coloured earth) von Chamarel. Tausende von Besuchern sind beeindruckt von diesen seltsamen Erdschichten, die in der Abend- oder Morgensonne in sieben verschiedenen Farbtönen leuchten, von violett bis schwarz. Allerdings gibt es direkt auf dem nackten oxidierten Lavagestein keine Vegetation.

Eine weitere touristische Sehenswürdigkeit ist mit Sicherheit der Casela Bird Park, der sich 6 km nördlich von Tamarin befindet. Auch wenn die Hauptattraktion dieses Parks das tropische Federvieh ist, kreucht und fleucht doch so das Eine oder Andere was zwei, vier oder auch mehrere Beine hat. Insgesamt findet man hier so ca. 150 Vogelarten, vom schneeweißen Kakadu bis hin zu schillernden Papageien, herumstolzierenden Fasanen und stolzen Adlern.

Der Besucher wird eingefangen vom Piepsen, Plärren, Zwitschern und Trillern, und erlebt in freier Wildbahn die sehr selten gewordenen Mauritiussittiche und rosafarbene Tauben. Hier finden sich auch sehr umfangreiche Informationen über das Wahrzeichen von Mauritius den Dodo. Man weiß nicht genau, wie dieser Vogel ausgesehen haben soll, aber er gehört einfach zum Alltagsbild am Strand und in den Touristikhochburgen dazu. Überall tauchen Händler auf, die den Touristen den Dodo in allen möglichen Varianten anbieten. Angeblich soll dieser Vogel flugunfähig gewesen sein, und ein sorgenfreies Leben geführt haben. Dies allerdings nur solange, bis die Insel besiedelt wurde. Der Sage nach soll er schon 100 Jahre nach seiner Entdeckung ausgerottet gewesen sein.

Und wer dann immer noch nicht genug gesehen hat, kann sich an kleine Kängurus, bengalischen Tigern und Panthern stattsehen und wird nicht wenig staunen, wenn er hier sogar Fliegende Hunde vorfindet. Zwischendurch hat man die Gelegenheit sich auf Bänken unter Palmen oder Ficusbäumen zu erholen, wo man die blühenden Hibiskusblüten bewundern kann.

Aber nicht nur der Tourist der das Meer mit all seinen Schönheiten liebt, kommt in Mauritius auf seine Kosten. Auch der alpine Liebhaber kommt nicht zu kurz. Während sich zwar in Norden von Mauritius alles sehr flach und eben gestaltet, findet im zentralen und südlichen Teil der Insel das 600 Meter hohe Zentralplateau, das geprägt ist von scharf gezackten Berggraten. Hier kann man den vulkanischen Ursprung von Mauritius erkunden, indem man den Vulkankrater Trou aux Cherf besucht.

Die höchsten Erhebungen in Mauritius sind der Piton de la Rivière Noire im Südwesten (828 m) und der Pieter Both (823 m).

Der Piton de la Rivière Noireist der höchste Berg in Mauritius. Er liegt im Black River Bezirk und ist ein Teil der Black River Kette. Gleich danach und somit an zweiter Stelle kommt der Pieter Both.

Wer Kulinarische Ferien verbringen möchte, der ist in Mauritius genau richtig. Zum Essen gibt es, was das Herz begehrt. In erster Linie gibt es ganz fantastische Fischgerichte, die auch von der einheimischen Bevölkerung bevorzugt werden. Currygerichte in den verschiedensten Versionen finden sich auf jeder Speisekarte. Mit verschiedenen Curry-, Fisch- und Meeresfrüchtegerichten kommt man in Mauritius immer auf seine kulinarischen Kosten.

Man kann sich oft nicht entscheiden, ob man gerade die kreolische oder die indische Küche genießen möchte, zusätzlich werden noch vorzügliche Gerichte aus der chinesischen und europäischen Küche angeboten. Das Essen ist ausgezeichnet gewürzt und nicht zu fett angereichert. Aber die wirklich große Sensation ist der Blue Marlin der gerne geräuchert als „smoked Marlin“, den man jederzeit und überall angeboten bekommt. Schon beim Frühstück gehört diese Fischspezialität zum täglichen Angebot. Man sollte es auf keinem Fall versäumen, diese, für Europäer unbekannte Fischart, in den verschiedenen Varianten zu probieren und genießen.

Die Getränke auf Mauritius sind neben Frucht- und Cocktailgetränken, Cola und diverse Abwandlungen, Bier (einheimische und importiertes) und exzellente Rotweine aus Südafrika und Frankreich. Selbstverständlich gehört auch der in Mauritius hergestellte Rum zum alltäglichen Angebot auf der Insel. Es gibt ihn von einfach (Goodwill) bis extra (Green Island) und man genießt ihn sowohl pur, aber auch als wohlschmeckenden Cocktail. Am Strand wird überall das erfrischende Wasser der Kokosnuss angeboten oder aber auch frischer Ananassaft, der einfach köstlich schmeckt.

In Mauritius gibt es viele Hotels der unterschiedlichsten Kategorien. Wer sich einmal im Leben das ganz große Traumhotel mit der absoluten Perfektion erlauben möchte, der sollte ins Royal Palm gehen. Man kann ohne weiteres sagen, dass es sich hierbei um das edelste Hotel in Mauritius handelt. Hier waren schon Boris Becker, Catherine Deneuve um nur einige der Größen zu nennen, die hier ihren Urlaub verbracht haben.

Das Royal Palm hat sich kompromisslos der Spitzenleistung verpflichtet und man kann wirklich sagen, der Gast fühlt sich hier in einer absolut luxuriösen Umgebung. Das Hotel ist Mitglied der „Leading Hotels of the World“ und symbolisiert Harmonie zwischen Raffinesse und absolutem Luxus.

Hier wird jeder Besucher mit einem Hauch von Nostalgie und einer friedlichen Atmosphäre verwöhnt. Man liest dem Gast förmlich jeden Wunsch von den Augen ab. Besonders erwähnen muss man auch noch die preisgekrönte Küche, die man in drei verschiedenen Restaurants genießen kann. Und wenn einem vom Servicepersonal ausgerichtet wird, der Chefkoch möchte dem Gast gerne die Küche selbst präsentieren, dann kann man sicher sein, dass man als Gast hervorragend beim gesamten Serviceteam angekommen ist. Denn man muss als Royal Palm Besucher wissen, dass das gesamte Servicepersonal sich dem Wohlbefinden des Gastes verpflichtet hat. Egal ob im Restaurant oder am Strand, jeder Wunsch wird dem Gast erfüllt, ohne „Wenn“ und „Aber“.

Ein besonderes Highlight bei den Unternehmungen, die einem angeboten werden, ist ein Hubschrauberrundflug nach Wunsch, von ca. einer halben Stunde. Hierbei sieht man die ganze Schönheit der Insel und bekommt die eventuell aufkommenden Angstgefühle von charmanten Piloten genommen, indem sie einem immer wieder versichern: „Don’t Worry, Be Happy“!

Aber auch der schönste Urlaub geht vorbei. Bei einem Mauritiusurlaub kann man sich eigentlich nur den Worten von Mark Twain anschließen, der in sein Reisetagebuch schrieb: „Gott schuf Mauritius und dann den Himmel“.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/4471/

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